Die Frage wird nicht beantwortet, sie wird bestellt. Positionen formulieren sich, widersprechen sich, beziehen sich auf Werke, lassen sich tragen oder leer stehen.
Keine Position schließt eine andere aus. Die Agora zählt Perspektiven, nicht Stimmen.
Die unmittelbare Erfahrung der Entwürdigung entzieht sich. Wer sie trägt, hat oft keine Worte; wer Worte hat, hat sie meistens nicht getragen.
Die Agora registriert das nicht als Lücke, sondern als konstitutive Grenze ihres Verfahrens. Manche Positionen werden niemals besetzt, weil die Besetzbarkeit selbst eine Form der Verletzung wäre.